Wymiana polsko-niemiecka w Bad Freienwalde

 

 

W dniach 13-17 czerwca 2016 odby³a siê wymiana uczniów ze szkó³ w Lipkach Wielkich i Bad Freinwalde. Piêtnastu uczniów ze szko³y w Lipkach Wielkich wraz z trzema opiekunami pojecha³o do Niemiec. Celem projektu by³o stworzenie wspólnego kalendarza na rok 2017 z uwzglêdnieniem œwi¹t polskich i niemieckich. Kalendarz powsta³ w dwóch jêzykach. Uczniowie od pierwszego dnia projektu pracowali w grupach mieszanych (polsko-niemieckich), doskonal¹c przy tym kompetencje jêzykowe i integruj¹c siê. Nad powstaniem kalendarza czuwa³ plastyk ze szko³y niemieckiej pan Marc Siebenhüner. Koordynatorem wymiany ze strony niemieckiej by³ pan Andreas Axman a ze strony polskiej pan Rados³aw Nowak. Wsparciem komunikacji jêzykowej s³u¿y³y panie Monika Jankowska (jêzyk angielski) i Luiza W³osiñska (jêzyk niemiecki). W œrodê podczas prac projektowych odwiedzili nas burmistrz miasta Bad Freinwalde oraz reporterka gazety regionalnej, która przeprowadzi³a wywiad z uczniami polskimi i niemieckimi, co zaowocowa³o artyku³em na pierwszej stronie „Oderland Echo”. Du¿ym zainteresowaniem cieszy³a siê wycieczka, zainicjowana przez stronê polsk¹, do parku Sanssouci w Poczdamie oraz spacer szlakiem znacz¹cych zabytków Berlina.
W programie wycieczki by³y równie¿ zakupy, w czasie których uczniowie doskonalili jêzyk niemiecki i angielski. W ostatnim dniu pobytu uczniowie mieli okazjê zobaczenia wersji kalendarza w formie elektronicznej, która zostanie wydrukowana i przes³ana do Polski.

                           

Die Welt aus Puzzleteilen

Bad Freienwalde (MOZ) Eine Woche gemeinsame Projektarbeit: Zusammen mit Schülern aus der Woiwodschaft Lubuskie (Lebuis)in Polen arbeiten Schüler des Freienwalder Brecht-Gymnasiums an ihren künstlerischen Umsetzungen zum Thema Schule. Am Ende wird alles zu einem Kalender zusammengefügt.

 

Die Welt aus einzelnen Puzzleteilen: Ewa Kwasniewska und Wanessa Jzwejda (von links) arbeiten an ihrer Kalenderseite zum Thema Geographie. Insgesamt sind vier Schülerinnen in der Gruppe.

Es herrscht reges Treiben. In mehreren Räumen im Brecht-Gymnasium sind die Schüler in Gruppen mit ihren Projekten beschäftigt, wechseln dann den Raum, um die Arbeit am Computerraum fortzuführen. An einem Tisch sitzen Ewa Kwasniewska und Wanessa Jzwejda vor einem großen Poster. Darauf zu sehen: Eine Weltkarte als Puzzle. "Die Welt besteht aus verschiedenen Teilen, daher sieht es aus wie ein Puzzle", erklärt die 16-jährige Ewa die Wahl des besonderen Musters. Zusammen mit zwei deutschen Schülerinnen vom Brecht-Gymnasium gestalten sie eine Kalenderseite zum Thema Geographie. Markiert sind zudem besondere Orte in der Welt, zu denen sie gern einmal reisen würden, erzählen die Schülerinnen mit Hilfe ihres polnischen Deutschlehrers.

Insgesamt 15 polnische und 15 deutsche Schüler sind an dem einwöchigen Projekt beteiligt. "Die Schüler fertigen einen Kalender zum Thema Schule oder zu einzelnen Unterrichtsfächern an", erklärt Andreas Axmann, Lehrer am Brecht-Gymnasium. Sie haben sich die Themen selbst ausgesucht und mit den anderen Schüler zusammengetan. Alle Gruppen sind aus deutschen und polnischen Schülern gemischt. Sie sprechen Deutsch oder Englisch miteinander. Manchmal helfen auch die drei polnischen Lehrer, die mit dabei sind, bei der Verständigung. Jede Gruppe gestalte eine Kalenderseite für einen Monat, erzählt Andreas Axmann. Außerdem wählen die Schüler laut dem Lehrer auch zwei Feiertage oder besondere Geburtstage aus, die in Polen und Deutschland von Interesse sind, und fügen eine Erklärung auf Deutsch und Polnisch hinzu.

"Der Kalender wird zur 700-Jahrfeier verkauft", sagt Kunstlehrer Marc Siebenhüner, der die inhaltliche Gestaltung betreut. 150 Kalender werden insgesamt gedruckt. Der Titel enthält ein Wortspiel und wird "Kalender der Wissenschaf(f)t" lauten. Die Schüler haben im Rahmen des Projekts nicht nur die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Gebieten wie Biologie, Mathematik oder Musik zu wählen, sondern können auch mit verschieden Techniken arbeiten, darunter Collage, Zeichnen, Sprayen, Stencil - eine Technik mit Schablonen - oder Malerei. "Es ist sehr vielfältig", sagt der Kunstlehrer. Am Freitag werden die Ergebnisse präsentiert.

Neben der Arbeit an den einzelnen Kalenderseiten stehen aber auch verschiedene Ausflüge auf dem Programm. So werden die Schüler gemeinsam nach Berlin und zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten fahren sowie nach Potsdam, wo sie im Park des Schlosses verschiedene Aufgaben erledigen müssen.

Die Projektwoche ist aber nicht die einzige Begegnung zwischen den Schülern aus Polen und vom Brecht-Gymnasium. "Am 20. Februar 2015 haben wir einen Partnerschaftsvertrag unterschrieben", erzählt der polnische Deutschlehrer Radoslaw Nowak. Es sei eine Vereinbarung zwischen den Schulleitern beider Schulen. Im vergangenen Herbst waren Brecht-Schüler bereits in Polen. Im Oktober ist wieder ein mehrtägiges Projekttreffen an der polnischen Schule zum Thema Zweiter Weltkrieg geplant.

Geschichte ist auch bei der Erstellung der Kalender eines der Themen. Mit einer Schablone - stencil - hätten sie eine Pyramide und einen König gesprayt, erzählt Ole Mikuszeit. Es passe gut zum Thema Geschichte, habe seine Gruppe entschieden. Das Treffen mit den Schülern aus dem Nachbarland, die alle in den Familien der Freienwalder Schüler untergebracht sind, sei eine interessante Erfahrung, findet Ole. "Ich habe so auch mein Englisch verbessert", erzählt er. Mit seinem Gruppenpartner, der auch bei ihm wohnt, könne er sich gut verständigen.

 

LINK: http://www.moz.de/heimat/lokalredaktionen/bad-freienwalde/artikel1/dg/0/1/1490928/

 

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